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Kodak: Microsoft bevormundet Kunden von Windows XP

Kodak wirft Microsoft vor, Produkte anderer Hersteller zu unterdrücken, indem man in Windows XP nur hauseigene Software einbinde. Nach dem Windows Media Player, dem Internet Explorer und einigen anderen Produkten soll jetzt eine Bildbearbeitungssoftware eingebunden werden.

ddp REDMOND. Im Vorfeld der Einführung des Betriebssystems Windows XP muss Microsoft es offenbar mit einem neuen Gegner aufnehmen. Laut Informationsdienst Cnet wirft der Kodak-Konzern Microsoft vor, bei Windows XP die hauseigene Bildbearbeitungssoftware als bindend vorauszusetzen, obwohl es auf dem Markt genügend Alternativen gebe - unter anderem auch von Kodak selbst.

Multimedia-Elemente wie die Bildbearbeitung gehören zu den Verkaufsargumenten für Windows XP, wenn das Betriebssystem Ende Oktober in den Handel kommt. Nachdem Microsoft bereits bei Audio-Dateien eine Unterstützung für das populäre MP3-Format kategorisch ausschloss und auf den hauseigenen Windows Media Player verwies, scheint der Konzern nun in Bezug auf die Bildbearbeitung einen ähnlich kompromisslosen Weg einzuschlagen.

Kodak-Sprecher Anthony Sanzio warf Microsoft vor, den Kunden bei der Wahl der Anwendungssoftware abermals zu bevormunden. Microsoft-Sprecher Jim Cullinan konterte, dass es Kodak lediglich um seine eigene Bildbearbeitungssoftware gehe.

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