Köln, Kaiserslautern, Bayern München und Werder im Viertelfinale
Scherz macht Nürnberg keine Freude

Zweitligist 1. FC Köln, der FC Bayern München, der 1. FC Kaiserslautern und Werder Bremen vervollständigen das Viertelfinale im DFB-Vereinspokal.

HB/dpa HAMBURG. Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München gewann vor 20 000 Zuschauern im Münchner Olympiastadion mit 5:4 (0:0) nach Elfmeterschießen gegen Titelverteidiger FC Schalke 04. Die Kölner siegten beim Bundesligisten 1. FC Nürnberg mit 2:0, Kaiserslautern setzte sich zu Hause gegen den SC Freiburg ebenfalls mit 2:0 durch. Werder Bremen gewann bei LR Ahlen mit 2:1. Bereits am Dienstag hatten Vorjahresfinalist Bayer Leverkusen, der VfL Bochum, 1860 München und Drittligist SpVgg Unterhaching das Viertelfinale erreicht.

Matthias Scherz riss den Nürnberger "Club" aus allen Pokal-Träumen und verhalf Zweitliga-Primus 1. FC Köln zum Sprung ins Viertelfinale. Mit seinen Treffern in der 48. und 77. Minute zum 2:0 (0:0) entschied Kölns "Torschütze vom Dienst" am Mittwochabend das Duell der Altmeister für die Rheinländer, die als einzige Mannschaft im deutschen Profi-Fußball in dieser Saison weiter ungeschlagen sind. Der Nürnberger Sasa Ciric (43.) scheiterte mit einem Foulelfmeter am Kölner Torhüter Markus Pröll.

Hany Ramzy feierte beim 1. FC Kaiserslautern mit dem wichtigen Führungstor in der 64. Minute gegen den SC Freiburg ein Vierteljahr nach seinem letzten Einsatz für die Pfälzer eine erfolgreiche Rückkehr in den Profifußball. Der Brasilianer Lincoln (67.) besiegelte den vor allem finanziell wichtigen Einzug des Bundesliga- Vorletzten in die Runde der letzten Acht.

Nach verbüßter Rot-Sperre schoss der griechische Nationalstürmer Angelos Charisteas Werder Bremen in Führung (16.), erst in der 88. Minute glückte dem eingewechselten Ivan Klasnic der Siegtreffer für den hohen Favoriten. Der frühere Bundesliga-Profi Marc Arnold (73.) hatte für Außenseiter Ahlen den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Nur mit viel Glück kamen die Bayern in einer enttäuschenden Pokalpartie eine Runde weiter. Im Elfmeterschießen setzte der Schalker Ebbe Sand gleich den ersten Strafstoß an die Latte, alle Bayern-Schützen blieben dagegen nervenstark. In den 120 Minuten Spielzeit herrschte zuvor große Langeweile. Beide Teams neutralisierten sich, Torchancen blieben Mangelware.

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