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Kölner Dom ist das Wahrzeichen der StadtDPA-Datum: 2004-07-05 17:19:21

Köln (dpa) - Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Das über 157 Meter hohe Gotteshaus ist zudem der stärkste Touristenmagnet Deutschlands. Mit sechs bis neun Millionen Besuchern jährlich stellt er nicht nur die Rüdesheimer Drosselgasse und das Reichstagsgebäude in Berlin in den Schatten, sondern macht auch dem Münchner Oktoberfest Konkurrenz. Unter anderem liegen Reliquien der Heiligen Drei Könige in dem gotischen Kirchenbau in einem Schrein. Er ist eines der bedeutendsten Kunstschätze des Mittelalters.

Köln (dpa) - Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Das über 157 Meter hohe Gotteshaus ist zudem der stärkste Touristenmagnet Deutschlands. Mit sechs bis neun Millionen Besuchern jährlich stellt er nicht nur die Rüdesheimer Drosselgasse und das Reichstagsgebäude in Berlin in den Schatten, sondern macht auch dem Münchner Oktoberfest Konkurrenz. Unter anderem liegen Reliquien der Heiligen Drei Könige in dem gotischen Kirchenbau in einem Schrein. Er ist eines der bedeutendsten Kunstschätze des Mittelalters.

Zugleich ist der Dom eine ewige Baustelle. 1248 begannen die Bauarbeiten. Rund 300 Jahre baute man weiter, bis um das Jahr 1530 die Arbeit wegen Geldmangels und Desinteresse vorerst eingestellt wurden. Das Mittelschiff wurde mit einem Notdach geschlossen.

Äußerlich blieb die Kirche ein Fragment. Erst im 19. Jahrhundert kehrte das Interesse für den Dom zurück, und es wurde dort wieder intensiv gearbeitet. Die Bautätigkeit folgte zwar in den Formen genau den mittelalterlichen Plänen, bediente sich aber moderner Technik.

1880 wurden die Türme als letztes fertig gestellt. Die Zerstörungen aus dem Zweiten Weltkrieg und durch Witterung und Umweltbelastungen entstandene Schäden beschäftigen auch heutzutage viele Menschen auf der «Baustelle Kölner Dom».

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