Kölner Knoten soll gelockert werden
Bahn will mit Fahrplan-Änderungen pünktlicher werden

Um die häufigen Zugverspätungen zu reduzieren, hat die Bahn ihren Fahrplan überarbeitet. Die Änderungen sollen zum 15. Juni in Kraft treten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

HB/dpa FRANKFURT. Vor allem werde das Nadelöhr am Kölner Hauptbahnhof entschärft. Täglich zwölf ICE- und Intercity-Züge auf den Linien nach Berlin und Leipzig sollen künftig bereits in Düsseldorf enden oder starten. Der über eine Rheinbrücke angebundene Kölner Knoten war oft überlastet und immer wieder Ursache für Verspätungen im bundesweiten Fernverkehr.

Sechs Monate nach dem "großen" Fahrplanwechsel im Dezember bessert die Bahn mit den "kleinen" sommerlichen Änderungen ihr Taktsystem auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt nach. Mangels Nachfrage sollen samstags und sonntagmorgens einige Intercity-Verbindungen auf dem Abschnitt Magdeburg-Leipzig-Dresden entfallen. Im neuen Fahrplan berücksichtigt wird zudem die Vollsperrung der Hauptstrecke Berlin- Hamburg zwischen dem 14. Juli und 27. September. Die 280 Kilometer lange Strecke soll bis Ende nächsten Jahres für Tempo 230 ausgebaut werden. Während der Sperrung wird eine Umleitung über Stendal eingelegt, was die Fahrzeit der meisten Fernzüge um 15 bis 20 Minuten verlängert.

Der Fahrplanwechsel im vergangenen Dezember war eine der größten Umstellungen des Taktsystems auf der Schiene und hatte Auswirkungen auf 80 Prozent der täglich mehr als 30 000 Reisezüge. Unter anderem wurde die neue ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt "eingetaktet". In vielen Abschnitten folgen Züge in Drei-Minuten-Abständen aufeinander.

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