Kölner Sender legt Haushalt vor
WDR steht gut da

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) blickt trotz der aktuellen Branchenkrise optimistisch in die Zukunft. "Wir gehen sehr engagiert in dieses Jahr hinein", sagte WDR-Intendant Fritz Pleitgen am Mittwoch bei der Vorlage des Haushalts 2003 für den Kölner Sender.

HB/dpa KÖLN. Das Nachmittagsprogramm im WDR-Fernsehen werde "signifikant verbessert", das politische Profil geschärft. Der WDR ist mit mehr als 4000 Beschäftigten der zweitgrößte Sender Europas nach der britischen BBC.

Im Haushaltsplan stehen Erträge in Höhe von 1,25 Milliarden Euro Ausgaben von 1,26 Milliarden Euro gegenüber. Der Fehlbetrag in Höhe von 10,2 Millionen Euro vermindere das Eigenkapital und werde in den Finanzplan übertragen. "Es gibt keine Katastrophenmeldungen aus Köln", sagte der Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, Reinhard Grätz. "Der WDR steht gut da."

Zwar zeichne sich in der mittelfristigen Finanz- und Ausgabenplanung bis 2006 ein Minus in dreistelliger Millionenhöhe ab. "Die Erfahrungen der letzten Jahre lehren uns jedoch, dass es dem WDR immer wieder gelingt, im Haushaltsvollzug Boden gut zu machen", sagte Grätz. Dem WDR werde es mit seinen Erträgen vor allem aus Rundfunkgebühren gelingen, "über die Runden zu kommen". Dank des Sparkurses werde der Sender die jetzige Gebührenperiode Ende 2004 voraussichtlich mit einer "schwarzen Null" abschließen.

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