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Koenig und Bauer mit deutlich höherem Auftragseingang - weiter rote Zahlen

Der Druckmaschinenhersteller Koenig und Bauer hat im ersten Halbjahr 2004 seinen Auftragseingang deutlich gesteigert, blieb aber weiterhin in den roten Zahlen. Der Auftragseingang sei in den ersten sechs Monaten um 34,7 % auf 731,6 Mill. € gestiegen, teilte das im Mdax notierte Unternehmen am Freitag in Würzburg mit. Der Vorsteuerverlust verbesserte sich von 26,6 auf 18,5 Mill. €. Der Druckmaschinenhersteller bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr, wonach er in die Gewinnzone zurückkehren will.

dpa-afx WÜRZBURG. Der Druckmaschinenhersteller Koenig und Bauer hat im ersten Halbjahr 2004 seinen Auftragseingang deutlich gesteigert, blieb aber weiterhin in den roten Zahlen. Der Auftragseingang sei in den ersten sechs Monaten um 34,7 % auf 731,6 Mill. ? gestiegen, teilte das im Mdax notierte Unternehmen am Freitag in Würzburg mit. Der Vorsteuerverlust verbesserte sich von 26,6 auf 18,5 Mill. ?. Der Druckmaschinenhersteller bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr, wonach er in die Gewinnzone zurückkehren will.

Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 534,9 Mill. ? 6,7 % über dem Vorjahr. Lieferbedingt habe er damit "deutlich hinter der Jahresplanung" zurückgelegen, teilte der Konzern mit. Durch die Bindung liquider Mittel im gestiegenen Vorratsvermögen war der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit minus 8,1 Mill. ? negativ.

"Auf Grund der geplanten stärkeren Umsatzausweitung im dritten und vierten Quartal 2004 werden allerdings bis zum Jahresende wieder positive Ertrags- und Cashflow-Werte angestrebt", hieß es in der Mitteilung.

Das Periodenergebnis von Koenig und Bauer verbesserte sich leicht von minus 18,6 auf minus 16,5 Mill. ?. Der Verlust je Aktie (EPS) lag bei 1,02 ? gegenüber einem Minus von 1,16 ? im Vorjahr. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni bei 1,05 Mrd. ?, im Vorjahr waren es 875 Mill. ?.

"Die Nachfrage bei Druckmaschinen hat im ersten Halbjahr auf wichtigen Auslandsmärkten erfreulich angezogen, während in Deutschland die Investitionszurückhaltung weiter anhielt", sagte Vorstandschef Albrecht Bolza-Schünemann. Er bestätigte für das Gesamtjahr das Umsatzziel von rund 1,4 Mrd. ?. Zur Erreichung dieses Ziel sowie der Erwartung eines positiven Konzernergebnisses würden wesentlich höhere Umsätze in der zweiten Jahreshälfte ebenso beitragen wie Einsparungen aus der Restrukturierung des Geschäftsbereichs Rollenmaschinen. Die Auslastung aller Produktionswerke des Konzerns sei bis zum Jahresende gesichert.

Koenig und Bauer beschäftigte inklusive der Mitarbeiter der Anfang 2004 erworbenen Tochtergesellschaft Metronic AG Ende Juni 7 287 Mitarbeiter. Um die Neukonsolidierung bereinigt waren das 308 Beschäftigte weniger als im Vorjahr.

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