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Kohler Favorit für Magath-Nachfolge beim VfB Stuttgart

Stuttgart (dpa) - Die Verpflichtung von Jürgen Kohler als Trainer des VfB Stuttgart wird immer wahrscheinlicher. Kohlers Berater Ronny Zeller bestätigte intensive Verhandlungen mit dem schwäbischen Fußball-Bundesligisten.

Stuttgart (dpa) - Die Verpflichtung von Jürgen Kohler als Trainer des VfB Stuttgart wird immer wahrscheinlicher. Kohlers Berater Ronny Zeller bestätigte intensive Verhandlungen mit dem schwäbischen Fußball-Bundesligisten.

«Wir sind seit ein paar Tagen im Gespräch. Ich kann mir eine Entscheidung sehr zeitnah vorstellen», sagte Zeller in der SWR-Fernsehsendung «Sport im Dritten». Kohler steht bei Bayer Leverkusen als Sportdirektor zwar noch bis 2008 unter Vertrag, allerdings hat Geschäftsführer Reiner Calmund bereits Bereitschaft signalisiert, Kohler bei einem guten Angebot vorzeitig ziehen zu lassen.

«Stuttgart ist für einen jungen Trainer ein sehr gutes Sprungbrett», sagte Calmund der dpa. «Es zeichnet sich schon ein Jahr ab, dass Jürgen Kohler vom Schreibtisch weg an den Rasen will.» Der Weltmeister von 1990 hielt sich in einem Interview mit dem «Kicker» wie schon zuvor bedeckt. «Es ist nichts unterschrieben. Mich ehrt das Interesse des VfB, wir hatten ein gutes Gespräch», sagt er. Der scheidenden VfB-Teammanager Felix Magath kann sich Kohler als seinen Nachfolger gut vorstellen. «Ich denke, das ist eine gute Wahl, wenn sich der VfB so entscheidet», meinte Magath.



Kohler kennt viele VfB-Spieler wie Kevin Kuranyi, Andreas Hinkel, Christian Tiffert oder Timo Hildebrand aus seiner Zeit als U21- Nationaltrainer zwischen Juli 2002 und März 2003. «Er kann mit den Spielern reden, weiß, wie er mit jedem umgehen kann. Ich glaube, dass wir mit ihm auch Erfolg haben können, wenn er kommt», sagte Kuranyi.

Gerade wegen der verpassten Qualifikation für die Champions League und der entgangenen Millionen-Einnahmen scheint der Niederländer Guus Hiddink bei den Schwaben kein Thema mehr zu sein. Der neue Coach soll vielmehr Magaths Arbeit fortführen. «Wir haben viele Komponenten aus der Zeit von Herrn Magath, die wir unbedingt transportieren wollen», sagte VfB-Präsident Erwin Staudt. Dazu zählte er «Fitness, Disziplin, Konzentration, Sinn für Jugendarbeit und den Optimismus, es beim VfB nach oben zu schaffen».

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