Kokainfund im Reichstagsgebäude
Sat 1-Chef weist Vorwürfe der Unseriösität zurück

dpa BERLIN. Der Chef des Sat.1-Magazins "Akte 2000", Ulrich Meyer, hat den Vorwurf der Unseriosität bei dem Bericht über Kokainfunde im Reichstag zurückgewiesen. "Ich bin schon erstaunt, wie Politiker ohne genaue Sachkenntnis der Umstände sagen können, das wäre unseriös", sagte er am Donnerstag in Sat.1. Den Abgeordneten würden die genauen Auflistungen noch in dieser Woche übergeben, damit klar werde, dass alles seriös gelaufen sei. Jede Probe lasse sich nachvollziehen. "Bei dem Test ist nicht gepfuscht worden. Warum sollten wir das tun?"

Das Magazin hatte berichtet, in 22 Reichstagstoiletten seien Spuren von Kokain entdeckt worden. Nach Angaben des mit der Untersuchung beauftragten Instituts für pharmazeutische und biomedizinische Forschung in Nürnberg waren die Proben von einem Journalisten genommen worden. Unter anderen die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Christa Nickels (Bündnis 90 /Grüne), hatte kritisiert, die Art der Recherche sei unseriös.

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