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Koller beendet Dortmunds Talfahrt: 1:0 bei Hertha

Dank Jan Koller hat Borussia Dortmund die sportliche Talfahrt gestoppt. Der tschechische Nationalspieler war beim 1:0 (1:0) gegen Hertha BSC der Mann des Tages. Mit seinem sechsten Saisontreffer entschied er in der 44.

dpa BERLIN. Dank Jan Koller hat Borussia Dortmund die sportliche Talfahrt gestoppt. Der tschechische Nationalspieler war beim 1:0 (1:0) gegen Hertha BSC der Mann des Tages. Mit seinem sechsten Saisontreffer entschied er in der 44. Minute nicht nur die Partie, sondern klärte vor 48 428 Zuschauern im Berliner Olympiastadion auch einige Male souverän im eigenen Strafraum.

Der BVB schloss am 10. Bundesliga-Spieltag durch seinen zweiten Saisonsieg und den ersten in Berlin seit über drei Jahren nach Punkten zur Hertha auf. Das Hauptstadt-Team muss sich nach der zweiten Niederlage in Serie und der ersten zu Hause seit acht Monaten in der Tabelle plötzlich wieder nach unten orientieren.

Die Dortmunder, die sich noch beim 0:2 gegen den Hamburger SV heftigen Fan-Protesten ausgesetzt sahen, stimmten ihre Anhänger diesmal mit einer deutlichen Leistungssteigerung zufrieden. Hertha verbuchte in einem abwechslungsreichen Bundesliga-Spiel zwar mehr Torchancen, doch den Berlinern fehlten die Ideen im Spielaufbau. Zudem hatten sie Pech im Abschluss und sorgten damit auch dafür, dass Dortmund das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor blieb.

Beide Mannschaften starteten sehr engagiert in das erste Bundesliga-Flutlichtspiel im umgebauten Stadion. Die Berliner, bei denen meist der entscheidende Pass in die Spitze fehlte, hatten gleich drei Mal Pech bei Aluminium-Treffern. Fredi Bobic (10.) traf gegen seinen früheren Club den Pfosten, ein Heber von Marcelinho landete auf der Latte (16.). Nach 37 Minuten scheiterte dann wieder Bobic mit einem fulminanten Fallrückzieher aus elf Metern am Pfosten.

Hertha fehlte in der Vorwärtsbewegung oftmals das Tempo, um die seit Wochen verunsicherten Dortmunder zu gefährden. Der BVB leistete sich zwar viele Fehler im Spielaufbau, lauerte aber letztlich mit Erfolg auf seine Chance. Koller, der bereits in der 2. Minute die bis dahin beste BVB-Chance hatte, köpfte nach Zuspiel von Florian Kringe, zur nicht unverdienten Führung ein (44.).

Berlins Trainer Falko Götz verstärkte nach der Pause durch die Einwechslung von Artur Wichniarek zwar nominell seine Offensive, die erste Großchance hatten aber wieder die Dortmunder. Der stark aufspielende Kringe, der für Sunday Oliseh in die Mannschaft gekommen war, schlenzte den Ball an den Innenpfosten (57.). Die Schlussphase wurde für Dortmund zur Zitterpartie, weil Hertha drückte und die Gäste ihre Entlastungsangriffe nicht nutzen konnten.

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