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Kolumbianische Behörden nehmen Deutschen wegen FARC-Kontakten fest

Die kolumbianischen Behörden haben nach eigenen Angaben einen Deutschen festgenommen, der die Rebellen der linksgerichteten Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) unterstützt haben soll.

afp BOGOTá. Der Mann werde verdächtigt, die Guerilla im Umgang mit Sprengstoff und Kommunikationsmitteln ausgebildet zu haben, sagte Armeekommandeur Arcesio Barrero am Montag (Ortszeit) vor Journalisten. Der Deutsche, der schon seit 24 Jahren in Kolumbien gelebt habe, sei bereits am vergangenen Donnerstag im südöstlichen Departamento Guaviare festgenommen worden. Die Urwaldregion um die Ortschaft Calamar 430 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogotá war in der Vergangenheit Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Armee und Rebellen.

Der deutsche Botschafter in Kolumbien, Peter von Jagow, bestätigte, die diplomatische Vertretung habe sich des Falls angenommen. Der Inhaftierte sei der Botschaft bislang nicht bekannt, sagte von Jagow im südöstlichen Popayán vor Journalisten. Die Diplomaten hätten aber Kontakt zu den kolumbianischen Behörden aufgenommen.

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