Kolumne
An der Börse geht immer was!

Haben Sie Ihr Geld an der Börse schon verdient? Falls nicht könnte es schwer werden, für 2006 noch eine ordentliche Rendite zu erzielen.

Das erste Halbjahr war ja – trotz der empfindlichen Preisrückschläge in der Schlussphase – nicht schlecht. Mittlerweile wackelt aber so ziemlich alles: Stimmung, Trends, Prognosen. Und die Unsicherheit über den Verlauf der Märkte in den kommenden Monaten könnte kaum größer sein. Allenfalls die These von einer spürbar steigenden Volatilität scheint mehrheitsfähig: Volatilität = Schwankungsbreite = Ausdruck der Nervosität. Zu den Optionen, die sich dem Privatanleger in solchen Phasen anbieten, gehört die Abstinenz – abwarten und zuschauen. Umtriebige Naturen werden sich damit jedoch nicht zufrieden geben.

Deshalb sei an die uralte Erkenntnis „An der Börse geht immer was“ erinnert. Sie gilt mehr denn je, aus einem simplen, quantitativen Grund: Nie zuvor gab es so zahlreiche Märkte und Marktinstrumente wie heute. Wenn etwa eine Direktanlage in europäischen oder amerikanischen Aktien wenig attraktiv oder gar zu riskant erscheint, wenn gleichzeitig die Anleihen unter Zinsunsicherheit leiden, dann bieten sich vielleicht Werte in anderen Ländern oder bestimmte Rohstoffe als Investments an.

Abgesehen davon gibt es fast überall auch die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu setzen. Das möchte ich grundsätzlich aber nur erfahrenen Privatanlegern empfehlen, weil dafür der Einsatz derivativer Produkte (Optionen, Optionsscheine, Zertifikate) erforderlich ist. Haben Sie bereits einige Jahre Erfahrung mit Wertpapieren gesammelt, dann sollten Sie sich gerade jetzt für diese „abgeleiteten“ Instrumente interessieren. Denn insbesondere mit Zertifikaten lassen sich ganz unterschiedliche Ziele erreichen – wenn es gut geht –, können also auch Seitwärtsbewegungen oder sogar sinkende Kurse Gewinne bringen.

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