Kolumne: Die Finanzprofis
Stärker auf Qualität der Informationen achten

Mal abgesehen vom Auf und Ab der Kurse – es ist richtig was los an den Börsen und in ihrem Umfeld. So steigt das Fusionsfieber national wie grenzüberschreitend weiter und erfasst neue Branchen.

Die Welle neuer Börsengänge – kurz IPOs genannt – wird immer höher. Börse ist wieder in aller Munde, und Aktien bleiben eine angesagte Anlageform – trotz der boomenden Alternativen wie zum Beispiel Rohstoffe und Zertifikate.

Zeitgemäß ist deshalb die aktuelle Nachricht, das Börsenliebling Google künftig auch eine Seite mit kostenlosen Finanzmarktinformationen anbieten und somit in Konkurrenz u.a. zu Microsoft und Yahoo treten wird. Die Beta-Version von „Google Finance“ kann bereits getestet werden. Internet-User sollen schnellen und einfachen Zugang zu Informationen über börsennotierte Unternehmen und die Finanzmärkte erhalten. Das hört sich gut an.

Ob die Internet-Welt weitere Informationsangebote wie dieses unbedingt braucht, ist eine Frage des Standpunkts, sollte jeder für sich entscheiden. Eines wird sich aber dadurch sicher nicht ändern: Auf die Menge der zur Verfügung gestellten Informationen und auf die Liefergeschwindigkeit kommt es längst nicht mehr an, im Zeitalter von Online und Realtime.

Umso mehr sollten gerade Sie, die privaten Anleger, lernen, dass Informationen zunächst Rohstoffe sind, dass sie erst durch Ein- und Zuordnung, durch Wertung und Analyse wertvoll und damit nützlich für die Anlageentscheidungen sind.

Deshalb prüfen Sie bitte genau, welche Informationen Sie sich wo beschaffen, denn im Zeitalter der „Inflation der Informationen“ entscheidet letztlich die Qualität der Nachrichten – also Informationen, nach denen Sie sich richten sollten.

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