Kolumne: Die fünf Weisen
Das Spiel mit dem Gehaltsball

Es ist leicht gesagt, dass sich der Preis für eine Tätigkeit durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Jetzt nämlich sind Sie das Angebot und müssen austarieren, wie Sie das Optimum erreichen – und dies ist nicht mit dem maximalen Einkommen gleichzusetzen: Eine Verhandlung ist dann gut, wenn beide Seiten am Ende mit dem Gefühl auseinander gehen, etwas gewonnen zu haben.

Es ist leicht gesagt, dass sich der Preis für eine Tätigkeit durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Jetzt nämlich sind Sie das Angebot und müssen austarieren, wie Sie das Optimum erreichen - und dies ist nicht mit dem maximalen Einkommen gleichzusetzen: Eine Verhandlung ist dann gut, wenn beide Seiten am Ende mit dem Gefühl auseinander gehen, etwas gewonnen zu haben.

Dazu zählt nicht nur das erreichte Verhandlungsergebnis, sondern auch der Eindruck, es gemeinsam auf fairem Weg erreicht zu haben - insbesondere dann, wenn man im Anschluss vertrauensvoll zusammenarbeiten will.

Als Faustregel gilt: Sie sollten sich bei einem Arbeitgeberwechsel gehaltlich nicht verschlechtern. Ein Aufschlag von 10 bis 20 Prozent ist marktüblich. Dennoch: Ihre Vorstellungen sollten-den Zeiten angemessen- moderat und vor allem realistisch sein. Wenn Sie bei Ihrer Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch eine Größenordnung von 100 000 Euro für ein angemessenes Gehalt recherchiert haben, dann ist es doch okay, wenn Sie am Ende mit einem Vertrag herausgehen, in dem Ihr erstes Jahreseinkommen insgesamt bei 96 000 Euro liegt. Oder nicht?

Ihr Verhandlungspartner wird vielleicht das Ziel verfolgen, Ihre Leistungen besonders günstig einzukaufen - und er braucht gegenüber seinem Vorgesetzten ein vorzeigbares Ergebnis. Bietet er Ihnen für eben diese Aufgabe lediglich 80 000 Euro an, dann stimmt offenbar etwas nicht. Sie sollten diesen Umstand ruhig selbstbewusst diskutieren. Bewerten Sie ein Angebot aber nicht nur vor dem reinen Euro-Betrag. Beziehen Sie immer auch Ihre Möglichkeit zur Weiterentwicklung durch das neue Aufgabenfeld und die Perspektiven im Unternehmen in die Betrachtung mit ein.

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