Kolumne: Rush Hour: Sicher ist sicher

Kolumne: Rush Hour
Sicher ist sicher

Junge, Junge, elf Millionen. Im Jahr. Und davon zehn Millionen wegen Erfolg. Nur so. Auf die Hand. Im Jahr. Im letzten Jahr! Da war Rezession. Krise. Und dann elf Millionen. Donnerwetter. Wie macht der das bloß? Was hat er, was ich nicht habe?

Na ja, ist eben Schweizer, der Josef Ackermann. Schweizer verdienen immer mehr. Wenn sie ins Ausland gehen. Da kann man nichts machen, das ist eben so. Weil sie die Schweiz verlassen haben und nach hier gekommen sind, gibt?s eben eine Extra-Prämie.

Man könnte ja auch gehen. In die Schweiz zum Beispiel. So als Deutscher in der Schweiz, würde vielleicht auch elf Millionen bekommen. Franken natürlich, aber wäre ja auch nicht so schlecht. Aber wer will schon in der Schweiz arbeiten? Irgendwie zu klein und zu unübersichtlich. Macht man nicht, wenn man ein echter Global Player werden will. Da ist zum Beispiel die Pfalz für das mittlere Management die bessere Ausgangsbasis. Die Kosten sind einfach zu hoch, in der Schweiz.

Oder Amerika. Jeder findet da einen Job, auch im Management. Könnte prima hin, nach Amerika. Erst mal in die Niederlassung und dann mal weitersehen. Müsste mich nur bewerben für das internationale Führungskräfteprogramm. Wäre überhaupt kein Problem, da aufgenommen zu werden. Okay, erst mal Englisch lernen und so. Anfangs sind wahrscheinlich keine elf Millionen drin. Aber da kommt man schnell drauf, wenn man wirklich gut ist. Wenn man sie einmal im Griff hat, die Niederlassung. Und dann die Firma von der Konkurrenz, dann ist mehr drin. Viel mehr. Geht rasend schnell bei denen in Amerika, wenn man?s kann. Stock-Options und so. Kann man hier nur von träumen. Zu starr, die Firmen in Deutschland. Zu sicherheitsorientiert, halten zu wenig von echter Leistung.

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