"Kommen mit der Nachfrage kaum nach"
Infineon hält Befürchtungen um schwächeren Handy-Markt für "irrational"

Reuters MÜNCHEN. Der Münchener Halbleiterkonzern Infineon Technologies AG kann die Befürchtungen an den Aktienmärkten um die Entwicklung des Mobilfunkmarktes nach eigenen Angaben nicht nachvollziehen. "Diese Befürchtungen sind für uns irrational", sagte Infineon-Sprecherin Katja Schlendorf am Dienstag in München auf Anfrage. Infineon leide bei den Chips für die Kommunikationsbranche sogar nach wie vor unter Lieferschwierigkeiten. "Wir kommen der Nachfrage kaum nach", sagte sie. Infineon betrachte den Markt für die Handy-Chips nach wie vor als sehr robust. Infineon-Vorstandschef Ulrich Schumacher will den Anteil von Kommunikationschips an der Chip-Produktion nach früheren Angaben weiter ausbauen.

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia hatte am Dienstag für das Jahr 2000 zwar ein Absatzwachstum von 64 % auf 128 Mill. Telefone bekannt gegeben, Analysten hatten aber mit bis zu 140 Mill. Stück gerechnet. Der Kurs der Nokia-Aktie hatte daraufhin zeitweise um bis zu 17 % nachgegeben und auch andere Technologietitel wie Ericsson belastet. Vor Infineon hatte bereits Siemens mitgeteilt, keinen Grund für eine Senkung der bisherigen Prognosen zu sehen.

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