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Kommentar: Aus für das Transrapidchen

Es gibt auch in diesen Zeiten noch gute Nachrichten. Eine davon ist das verdiente Aus für den Metrorapid, das geplante Transrapidchen zwischen Dortmund und Düsseldorf.

Es gibt auch in diesen Zeiten noch gute Nachrichten. Eine davon ist das verdiente Aus für den Metrorapid, das geplante Transrapidchen zwischen Dortmund und Düsseldorf. Die öffentlichen Haushalte werden um Milliarden entlastet und die Zweckentfremdung eines für Langstrecken konzipierten Verkehrsmittels zu einer S-Bahn verhindert.

Neben der Vernunft hat in dieser Frage vor allem der Kanzler gesiegt. Gerhard Schröder hat dem in letzter Zeit erstaunlich widerspenstigen Parteifreund und NRW-Ministerpräsidenten Peer Steinbrück die Instrumente gezeigt - und dieser hat sich dann selbst kasteit. Offenbar hat der Kanzler doch, was er gestern Abend noch bestritt, damit gedroht, die Bundesmittel für den Metrorapid zu streichen. Angenehmer Nebeneffekt für ihn ist, dass er so sehr elegant einen Hauptstreitpunkt im Koalitionszwist in Düsseldorf beseitigt hat. Ein Ende der Koalition am Rhein hätte auch die rot-grüne Zusammenarbeit an der Spree gefährdet.

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