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Kommentar: Berühmte Berliner Worte

Was wird wohl das Spannendste am morgigen Besuch des US-Präsidenten Georg W. Bush in Berlin? Wie er das Deutsch-Amerikanische-Verhältnis beurteilt? Welche Schritte er als nächstes im Kampf gegen den Terror plant, oder ob er sich mit Wahlkampf-Kanzler Schröder in kumpelhafter Pose ablichten läßt? Alles langweilig. Das Spannendste wird sein: Welcher geschichtsbuchreife Spruch steht in seinem Redemanuskipt?

Die Messlatte für den 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten liegt hoch. Von den Besuchen seiner Amtsvorgänger blieb immer nur dieser eine Satz haften. Sie schrieben sich mit ihren berühmten Berliner Worten in die Herzen der Berliner und der Deutschen. Und so hoffen und bangen wir. Wird Bush deutsch sprechen? Wird er belanglos bleiben oder kommt es am Ende gar zu einer neuen präsidialen Peinlichkeit. Es hängt so viel davon ab. Bitte Mr. President: Wählen Sie die richtigen Worte.

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