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Kommentar: Blaues Auge für die Anleger

Kritik an der Regierung ist in - zurecht. Wie sich Rot-Grün durch Eil-, Not- und Sonderprogramme durchkaspert, das ist schon erbarmungswürdig. Allen Programmen gemeinsam ist lediglich, dass sie auf der Einnahmenseite des Staates ansetzen. Ein Unternehmen, das auf eine Krise nur mit Preiserhöhungen reagiert und eigene Ausgaben und Effizienz nicht in Frage stellt, wäre längst pleite.

Trotz aller berechtigten Kritik am Grundsatz ist aber die nun geplante Besteuerung von privaten Veräußerungsgewinnen keine Katastrophe - zumal man nach den Koalitionsbeschlüssen wesentlich Schlimmeres erwarten musste. Eine Pauschalbesteuerung von 15 Prozent ist halbwegs maßvoll und im internationalen Vergleich in Ordnung. Wichtig ist auch, dass die Anleger rückwirkend nur minimal belastet werden. Wir sind also mit einem blauen Auge davongekommen - freuen kann sich darüber aber niemand

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