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Kommentar: Das Ende der T-Dividende

Die Deutsche Telekom kappt ihre Dividende für dieses Jahr. Das hat der Konzern mit dem offenbar furchtbar unattraktiven Spitzenposten so zwar nicht so gesagt. Aber nur so kann man das laute Nachdenken der Investor-Relation-Abteilung verstehen. Wenn die ersten vagen Andeutungen mal gestreut sind, kommt der harte Schnitt am 14.11.2002 - wenn Interimschef Helmut Sihler die neue Strategie und die Grausamkeiten für den Telefonriesen bekannt geben will - nicht mehr ganz so überraschend.

Natürlich ist es logisch, dass ein Konzern, der in diesem Jahr mindestens 5 Mrd. Euro verlieren wird und einen Schuldenberg von 64 Mrd. Euro vor sich her schiebt, die Dividende kürzt oder kappt - bis zu 1,6 Mrd. Euro ließen sich damit einsparen. Gleichwohl ist die Ausschüttung für viele Anleger in diesen Zeiten so ziemlich das Einzige, das zum Kauf der T-Aktie reizt.

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