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Kommentar: Ein gutes Signal

Hypo-Vereinsbank-Chef Albrecht Schmidt stimmt seine Mannschaft auf noch härtere Einschnitte ein: Alles, was sich nicht rentiert, kommt auf den Prüfstand. Letztlich ist das ein gutes Signal. Schmidt hat in den letzten Jahren nicht immer eine überzeugende Strategie erkennen lassen. Die Zusammenführung von Vereinsbank und Hypobank mit ihren unterschiedlichen Kulturen hätte mit einen charismatischeren Chef vielleicht besser funktioniert. Aber eines konnte Schmidt immer: nüchtern denken und sparen. Und genau das ist zurzeit bei der zweitgrößten deutschen Bank angesagt.

Daher hat der Konzernlenker gute Chancen, sein Ziel zu erreichen, nämlich den bayerischen Riesen als eine von zwei selbstständigen Großbanken in Deutschland zu erhalten. Auch wenn Ertragslage und Börsenkurs schwach sind, wäre dies wenigstens ein respektabler Abgang in den Ruhestand.

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