Kommentar
Für Holzmann kann es noch eng werden

koe DÜSSELDORF. 50 Millionen Euro Verlust beim Baukonzern Philipp Holzmann - auf den ersten Blick ein miserables Ergebnis. Besonders, wenn man bedenkt, welchen enormen Beitrag die Kreditinstitute und die betroffenen Arbeitnehmer zur Sanierung geleistet haben. Doch bei näherem Hinsehen ist das Zahlenwerk des angeschlagenen Bauriesen nicht so schlecht. Kaum ein deutscher Baukonzern kam 2000 im Inland ungeschoren davon. Noch zur Jahresmitte sah es so aus, als würde in der deutschen Bauwirtschaft zumindest ein kleines Plus möglich sein. Doch weit gefehlt. Die Geschäfte brachen ein. So hatten viele Beobachter und Kreditgeber des Frankfurter Bauriesen Schlimmeres erwartet. Grund zur Entwarnung gibt es freilich noch lange nicht.

Nach wie vor liegt das Inlandsgeschäft am Boden. Und sollte die schwache US-Konjunktur auch auf andere Länder übergreifen, könnte es für den Baukonzern erneut eng werden. Das weiß auch das Management; seine zurückhaltende Prognose belegt es. Holzmann steht nach wie vor auf tönernden Füßen - und die Zukunft des Traditionsunternehmens in den Sternen. Dafür spricht auch die Tatsache, dass sich mittlerweile kein Analyst mehr für das Unternehmen zu interessieren scheint.

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