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Kommentar: Gerhard Schmid! - Wer sonst?

Wow - Mobilom bietet schon in der ersten Runde 501 Mill. Mark für jede Lizenz aus dem Zweierpack der Regulierungsbehörde und haut damit das Höchstgebot zu Versteigerungsbeginn auf den Tisch. Man sieht die Ersteigerer aus den Häusern Mannesmann und Telekom vor ihren Laptops förmlich zusammenzucken, erste Schweißperlen auf der Stirn.



Was hat der Mobilcom-Chef Gerhard Schmid nun jetzt schon wieder vor - werden sie sich fragen, und sich an die Strategieschulung zu erinnern versuchen. Wovor hatte der Spieltheoretiker in seinem Vortrag nochmal gewarnt ...? Vielleicht, direkt mit zu hohen Geboten einzusteigen und somit die eigene Gier nach einer Lizenz allzu offensichtlich zu machen?



Jedenfalls halten sich die Großen mit ihren Geboten bis 150 Mill. Mark zurück, wie ein Porschefahrer, der auf der Autobahn mit 120 daherschleicht, in der sicherer Gewissheit, jederzeit zulegen zu können. Mobilcom zeigt: Wir wollen auf jeden Fall dabei sein!



So macht Wirtschaft Spaß: Nicht hinter verschlossenen Türen, sondern live im Internet stellen sich die Kontrahenten. Die sonst üblichen Gespräche auf dem Golfplatz werden mit drakonischen Strafen belegt: Wer fuscht, muß nicht nur den Zettel abgeben, sondern auch den gebotenen Betrag zahlen, ohne jedoch die Lizenzen zu erhalten.



Wer blufft, und wer hat ein Full-House auf der Hand? Das wird die spannenste Frage in den nächsten Tagen bleiben.

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