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Kommentar: Gut versteckt

HB DÜSSELDORF. Es ist schon lästig für ein Unternehmen, wenn sich die Lager füllen, und es auf seiner Ware sitzen bleibt. Einzelhändler können ein Lied davon singen: das vom Schlussverkauf. Aber was macht ein Großkonzern wie der US-Netzausrüster Cisco in so einer Situation?

Zunächst einmal schreibt er den Kram ab, damit die Bilanz wieder stimmt - im Falle von Cisco sind das immerhin 2,5 Milliarden Dollar. Aber damit ist das Zeug noch nicht aus den Lagern verschwunden. Cisco verstaut alles an einem "sicheren" Ort, versichert Finanzchef Larry Carter

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Aha, sagen Analysten und wittern einen Trick: Wenn das Geschäft wieder läuft, holt Cisco die Teile heimlich aus dem Versteck und baut Schalter und Brücken und Router zum Nulltarif. Aber, sagen Analysten, wenn Cisco hinterrücks billig produziert, kann man den dann fälligen Gewinnsprung ja wohl nur unter "Ulk" verbuchen.

Und weil Analysten Berufsoptimisten sind, rechnen sie damit schon in den nächsten Quartalen.Vielleicht liegt der "sichere" Ort aber auch ganz woanders: im Internet nämlich, bei Online-Versteigerern wie Ebay.

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