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Kommentar: Harakiri an der Börse

Der japanische Aktienmarkt bietet ein einziges Bild des Jammers: Heute rutschte der Nikkei-Index auf den tiefsten Stand seit 28 Monaten. Die Kurse stehen von allen Seiten unter Druck: Da geht die Angst vor einer Rezession in den USA um, die Japan viel stärker treffen würde als Europa.

Da greift die weltweite Skepsis gegenüber Technologieaktien nun auch auf die starken japanischen Werte über. Vor allem aber reagieren die Japaner immer ratloser auf den Zustand ihrer eigenen Wirtschaft, die erneut in die Krise abrutscht.

An vielen Faktoren können die Japaner so schnell nichts ändern. Um so weniger aber können sie sich in dieser Zeit vielfältiger Gefährdungen eine Regierung leisten, die drei Viertel des Volkes längst als vollkommen unfähig abgeschrieben haben. Bleibt Premier Mori an der Macht, kommt das fast schon Harakiri gleich: wirtschaftlichem Selbstmord.

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