Kommentar
Hillary Clinton rutscht auf die Verliererstraße

Im Clinton-Lager wird es hektisch. Zwar sind es nur kleine Bundesstaaten, die Hillarys Konkurrent im Rennen der Demokraten gewinnt – aber Barack Obama gewinnt einen nach dem anderen mit großem Vorsprung. Im Rennen um die Delegierten liegt der Afroamerikaner bereits vorne.

Im Clinton-Lager wird es hektisch. Zwar sind es nur kleine Bundesstaaten, die Hillarys Konkurrent im Rennen der Demokraten gewinnt – aber Barack Obama gewinnt einen nach dem anderen mit großem Vorsprung. Im Rennen um die Delegierten liegt der Afroamerikaner bereits vorne. Und selbst die Superdelegierten, die Vertreter des Parteiadels, könnten Clinton nicht retten.

Um Handlungsfähigkeit zu demonstrieren tauscht die frühere First Lady jetzt ihre Wahlkampfmanagerin aus – Maggie Williams ist wie ihre Vorgängerin eine Vertraute der Familie und hatte ihr schon im Weißen Haus gedient. Ihre Vorgängerin war die Tochter von Einwanderer aus Mexiko, Williams ist eine Schwarze. Vielleicht ein Zeichen, dass Clinton die schwarzen Wähler nicht kampflos an Obama verlieren will. Williams ist aber vor allem eine Managerin, die die Finanzen wieder in Ordnung bringen soll.

Am Dienstag wählen Virgina, Maryland und D.C. – und auch hier wird Obama gewinnen. Erst am 4. März kann Clinton in Ohio und Texas kontern – dann wird abgerechnet.

Georg Watzlawek
Georg Watzlawek
Handelsblatt Online / Ressortleiter Wirtschaft und Politik
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