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Kommentar: Hoch gespülter Kanzler?

Die Politik und die Liebe - beides sind so sonderbare Dinge. Nie weiß man, wie es enden wird. Da mühen sich Regierung und Opposition vier Jahre und am Ende zählt ein Wasserpegel. So oder ähnlich müssen die denken, die jetzt mit dem Umfrage-Hoch für Bundeskanzler Schröder hadern.

Doch weiß die Opposition nicht, dass Krisen immer der Regierung nutzen? Kennt sie nicht die Stärken des Medienkanzlers? Nicht nach, sondern vor Schröder hätte die Union ein Finanzierungskonzept vorlegen müssen. Mit ihren Regierungschefs in Sachsen und Sachsen-Anhalt hätte sie schnell punkten müssen. Der plötzlich herbei gespülte Aufschwung für die SPD ist nicht deren Verdienst, sondern eine unvermutete Schwäche der Union. Der Gang von Edmund Stoiber ins Fernsehduell ist jetzt schwieriger. Vielleicht wird am Sonntag schon über den noch verbliebenen Abstand zwischen Rot-Grün und Opposition entschieden.

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