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Kommentar: Kein Geld für niemanden

Wie kann mit dem Internet Geld verdient werden? Diese Frage bewegt in Zeiten, in denen Amazon und Yahoo straucheln, die Märkte. In den Unternehmenszentralen brüten die Strategen derzeit schon über der nächsten Frage: Wie kann mit dem mobilen Internet Geld verdient werden? Die Antworten fallen unterschiedlich aus, aber eines lässt sich bislang gewiss sagen: Der viel beschworene Vorsprung, den Europa beim M-Commerce besitzen soll, ist in Deutschland bislang nicht so recht spürbar geworden.

Viele Startups, die Dienste entwickeln wollten, haben aufgegeben; die Angebote der Netzbetreiber fallen bisher recht dürftig aus. Natürlich werden sie die Cebit nutzen, um neue Angebote anzukündigen; gerade die kleinen Anbieter wollen sich mit Mehrwertdiensten, die oft ortsbezogen sind, Profil verschaffen. Neben Viag Interkom, das Erfahrungen der Mutter British Telecom nutzen will, springt auch E-Plus auf den Zug auf und präsentiert neue Dienste, die das Startup Airflash liefern wird.

Eine Geschäftsstrategie wie bei Japans Dienst I-Mode zeichnet sich bislang aber nicht ab. Der Dienst, der bis heute schon 20,9 Millionen Kunden gewinnen konnte, überzeugte bislang nicht nur mit einer datenabhängigen Preisstruktur für den Zugang, sondern auch mit sehr flexiblen Gebührenmodellen für die externen Inhaltelieferanten. Die Netzbetreiber in Deutschland haben da noch Nachholbedarf. Portale ohne attraktive Inhalte überzeugen keine Kunden.

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