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Kommentar: Keine Entwarnung

Gute Nachrichten haben die schwer angeschlagenen Aktienbörsen zurzeit bitter nötig. Kein Wunder also, dass die Anleger mit einem tiefen Aufatmen auf die überraschende Nachricht reagieren, dass der Irak die UN-Waffeninspekteure wieder ins Land lassen will. Wie groß die Erleichterung ist, beweisen die Kursgewinne an den Börsen rund um den Globus.

Doch die deutliche Reaktion zeigt auch, mit welcher Besorgnis die Investoren die wachsende Kriegsgefahr beobachten. Selbst wenn der Irak jetzt erste Signale für ein Einlenken sendet, für eine Entwarnung ist es noch viel zu früh. Die USA haben den Vorstoß schließlich bereits als durchsichtiges taktisches Manöver eingestuft. Eines ist klar: Die Kriegsgefahr wird die Märkte weiter in Atem halten. Blitzschnell kann sich die Lage wieder zuspitzen, und so lange die Ungewissheit andauert, werden auch die Weltbörsen kaum vom Fleck kommen.

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