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Kommentar: Kölner Schieflage

Hohe Wertberichtigungen gehören schon fast zum Alltag deutscher Banken. Die Insolvenzwelle mit bis zu 41 000 Firmenpleiten hinterlässt gnadenlos ihre Spuren.

Und das über alle Sparten der Kreditwirtschaft: Großbanken leiden ebenso wie Sparkassen oder Genossenschaftsbanken. Doch nicht immer sind die Folgen so schwerwiegend wie in Fall der Kölner Bank. Diese benötigt voraussichtlich Zuschüsse aus dem Feuerwehrfonds der Kreditgenossen, um die Verluste aus dem Kreditgeschäft zu verkraften und für 2002 ein ausgeglichenes Ergebnis darzustellen. Die Ursachen liegen auf der Hand: Das Baugeschäft, in dem die Kölner überproportional stark engagiert sind, zählt nicht gerade zu den Wachstumsträgern unter den Branchen. Hinzu kommen die ganz normalen Schwierigkeiten in einer Stadt wie Köln, in der unter anderem gleich zwei Sparkassen den Genossen erfolgreich Konkurrenz machen. Als Entschuldigung für die Schieflage taugen diese Gründe aber nicht. Da muss sich das Management der Bank auch an die eigenen Nasen fassen. po

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