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Kommentar: Krimi um Mobilcom

France Telecom gegen Mobilcom, Michel Bon gegen Gerhard Schmid. 8,3 Mrd. Euro Verlust melden die Franzosen, 205 Mill. Euro die Deutschen. So zerrüttet sind die Verhältnisse im Jahre zwei nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen. Vorstände gehen aufeinander los, die nackte Panik im Gesicht, Milliarden-Schulden in den Bilanzen. Im Fall France Telecom gegen Mobilcom lesen sich die aneinandergereihten Ad-hoc-eldungen spannender als jeder Krimi.

Nun folgt der Show-Down. Mobilcom-Chef Schmid steht vor seinem Gegner Bon, ausgerüstet mit einer Verkaufsoption und einem geheimen Ausstiegsvertrag. Bon hat nur die Masse des Giganten France Telecom. Und so wird er investieren müssen, entweder in den UMTS-Ausbau oder in Mobilcom-Aktien. Nur wann, das ist die Frage. Bon hat sehr viel Zeit und Geld für gute Anwälte. Am Ende des Krimis könnte es einen Toten geben: Mobilcom.

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