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Kommentar: Rickes Chance

Der neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom tritt ein schweres Amt an: Kai-Uwe Ricke steht vor einem Schuldenberg, vor einem harten Sanierungskurs, vor einer strategischen Neuausrichtung auf wichtigen Geschäftsfeldern wie beispielsweise in den USA.

Der 41-Jährige verfügt aber auch über einen großen Vorteil: Er kennt das Unternehmen, das er nun führen muss, bereits in- und auswendig.

Dass Ricke erst nach einem beispiellosen, dilettantischen Gewürge Telekom-Chef geworden ist, muss ihn jetzt nicht mehr bekümmern. Im Gegenteil: Er wird nie wieder so stark sein, wie er es jetzt ist. Eine Alternative zu ihm gibt es nicht. Das ist ein Pfund, mit dem Ricke wuchern kann - und gegenüber seinem Hauptaktionär auch wuchern sollte: Der neue Telekom-Chef muss den Staatseinfluss zurückdrängen, damit er die notwendigen schmerzlichen Schnitte im Konzern ansetzen kann.

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