Kommentar
Schatten über der IT-Branche

Das Geschäft der Walldorfer Softwareschmiede SAP läuft wie geschmiert. Der Weltmarktführer für Unternehmenssoftware hat heute überraschend positive Quartalszahlen vorgelegt und gab zudem einen optimistischen Ausblick.

Doch SAP ist in diesen Tagen in der IT-Industrie eher die Ausnahme. Viele andere Unternehmen blicken deutlich weniger zuversichtlich in die Zukunft. ST Microelectronics, Europas größter Chiphersteller, warnte gestern vor einem schwachen vierten Quartal. Die Umsätze in der normalerweise stärksten Zeit des Jahres könnten sogar unter das dritte Quartal rutschen, hieß es. ST steht mit seiner Zurückhaltung nicht alleine da: Große IT-Konzerne wie Philips, Samsung oder Intel blieben mit ihren Prognosen in der Defensive.

Dass die Industrie ihre alte Stärke noch nicht wieder erreicht hat, zeigt sich in diesen Tagen auch auf der Computermesse Systems in München. Der drastische Einbruch der Ausstellerzahlen und der Besucher ist zwar gestoppt. Doch richtig nach oben geht es eben noch längst nicht.

Joachim Hofer
Joachim Hofer
Handelsblatt / Korrespondent München
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