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Kommentar: Strahlemann Ackermann

DÜSSELDORF. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hat Grund zum Strahlen: Bei seinem ersten öffentlichen Bilanz-Präsentation machte er Punkte - durch gute Zahlen und einen gelungenen Auftritt.

Die Gewinnverbesserung im zweiten Quartal stärkt Ackermanns Position in der Auseinandersetzung um die umstrittenen Millionen-Abfindungen bei Mannesmann, wegen der sich der Bank-Boss Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ausgesetzt sieht. Dass die Ergebnisverbesserung vor allem aus Beteiligungsverkäufen resultiert, schmälert die Leistung zwar etwas. Doch hat die Deutsche anders als andere Großbanken auch operativ Gewinn gemacht.

Die Dresdner Bank steht da viel schlechter da. Spitzenmann Bernd Fahrholz muss weiter Jobs abbauen und drastische Massnahmen wie den Verkauf ganzer Geschäftszweige dementieren. Vor diesem Hintergrund strahlt Ackermanns Stern umso heller.

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