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Kommentar: Unsichere Zukunft

DÜSSELDORF. Schröder-Show in Büdelsdorf: Die Rettungsaktion für die angeschlagene Mobilfunk-Firma Mobilcom war für Gerhard Schröder ein Elfmeter im Wahlkampf, den er mit der Botschaft "Kanzler rettet 5 500 Jobs" satt versenkt hat.

Die Aufregung der Opposition über die Gewährung von Staatskrediten ist unglaubwürdig, denn Herausforderer Stoiber, selbst ein astreiner Staatsinterventionist, hätte es als Kanzler keinen Deut anders gemacht. Ob die Arbeitsplätze in Büdelsdorf jetzt dauerhaft gesichert sind, ist unsicher.

Schon möglich, dass das Kerngeschäft von Mobilcom gesund ist, aber die Telekombranche leidet nach wie vor unter massiven Überkapazitäten zumal beim Abenteuer UMTS.

Selbst wenn Mobilcom sich davon verabschiedet und sich auf Handy-Dienstleistungen beschränkt, steht es auf wackligen Beinen. Dafür sorgt allein der Rechtsstreit mit dem Großaktionär France Telecom.

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