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Kommentar: Von Free-TV zu Pay-Online

KÖLN. Es wird eng im Internet. Auch der deutsche Marktführer im Internet konnte heute keine überzeugenden Konzepte vorlegen, wie im Internet Geld verdient werden kann. Die entscheidende Unbekannte in dem Zahlenspiel ist und bleibt die Zahlungsbereitschaft des Zuschauers.

Die Medienvisionen bauen auf die Marktdurchdringung von Breitband, sei es mobil oder über Kabel. Aber die Kosten werden sich summieren. Den Kabelgesellschaften, die für zweistellige Milliardenbeträge die maroden Kabelnetze von der Telekom gekauft haben, geht langsam das Geld aus.

20 Jahre lang hat die Telekom mit diesem Kabelnetz trotz relativ hoher Gebühren nur Verluste eingefahren. Was bleibt den neuen Kabelnetzbetreibern anderes als die Kosten den Kunden weiterzugeben? Auch die UMTS-Dienstleister, die eine schnelle Mobilfunkverbindung versprechen, müssen erst einmal die Milliardeninvestitionen reinholen. In diesem Konzert will auch RTL Newmedia mitspielen.

Die Frage ist, wie RTL aus Free-TV in Zukunft Pay-online machen will. Neue Ideen sind gefragt.

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