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Kommentar: Weiter auf Kollisionskurs

US-Außenminister Powell wollte heute von Israel einen sofortigen Rückzug aus den Palästinenser-Gebieten fordern. Vom israelischen Ministerpräsidenten Scharon wurde erwartet, dass er dies zurückweist. Sollte Scharon das tun, riskiert Israel Ausgrenzung und Druck der internationalen Gemeinschaft.

Wenig hilfreich ist die Bemerkung von Edmund Stoiber, in der er Palästinenser-Führer Arafat für das Scheitern des Friedensprozesses verantwortlich macht. Solche eindeutigen Schuldzuweisungen sind zum jetzigen Zeitpunkt eher abträglich und polarisieren. Bei Scharon und Arafat gibt es offenbar keine Kompromissbereitschaft mehr. Abwegig ist es deshalb nicht, wenn deren Rücktritt gefordert wird. Vielleicht hat der Frieden in Nahost doch noch eine Chance, wenn die Veranwortung endlich Politikern übergeben würde, die nicht mehr auf Konfrontation aus sind, sondern ihr Handeln beherzt und auschließlich auf das Wohl ihres Volkes ausrichten.

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