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Kommentar: Yahoo packt heiße Eisen an

Auch das Internetportal Yahoo, einst eines der Zugpferde der Internetwirtschaft, muss der schwächelnden US-Wirtschaft Tribut zollen. Gestern legten die Portalbetreiber um Yahoo-Chef Tim Koogle ihren Quartalsbericht vor. Ergebnis: schrumpfende Umsätze bei einem Verlust von 11,5 Millionen Dollar. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen zum ersten Mal Entlassungen an. Auch Yahoo ist von dem weltweit eingebrochenen Werbemarkt betroffen.

In diesen stürmischen Zeiten haben sich die Verantwortlichen auf eine alte Weisheit besonnen: "Sex sells". Auf dem weltweiten Yahoo-Portalen - immerhin mit bis zu 192 Millionen individuellen Besuchern im März 2001 - wurde jetzt heimlich, still und leise ein E-Commerce-Erotikversand eingerichtet. Vor allem im prüden Amerika ist diese neue Ausrichtung ein schwieriges Unterfangen. Hoffentlich laufen Yahoo jetzt nicht die letzten Werbekunden davon.

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