Kommentar
Zwischen zwei Stühlen

Messechef Klaus Dittrich hat es nicht leicht, stehen doch alle Veranstalter großer Computermessen vor einem Dilemma: Die von den Unternehmen gesuchten Lösungen laufen zwar auf Maschinen, auf Computern. Da sie aber Prozesse abbilden, bestehen sie in erster Linie aus Software.

Und die lässt sich bekanntlich schwer auf den großen Show-Messen wie Cebit, Systems oder Comdex in den USA darstellen. Das gilt zumindest für Business-Software. Excel-Tabellen auf Computerbildschirmen sind - anders als etwa leicht bekleidete Mädchen auf einer Auto-Show - nicht gerade sexy. Verzweifelte Kamera-Leute, die Computermessen filmen sollen, wissen davon ein Lied zu singen.

Der Spagat, den Dittrich am Mittwoch zur Halbzeit wagte, lag somit in der Luft. Auf Ausstellungen mit medialen Inhalten, die etwa für die Unterhaltungselektronik lassen sich bessere Bilder produzieren in einer TV-verwöhnten Zeit. Wie sich jedoch die Wünsche von Geschäftsbesucher, die etwa eine Unternehmenssoftware für den Mittelstand suchen auf der Systems 2004 mit einer bunten Medienschau konstruktiv koexistent unter den Hallendächern der Messe in München Riem vereint werden soll, ist eine gewaltige Herausforderung.

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