Kommt Morientes doch?
Schalke schickt Mpenza wieder nach Lüttich

Der FC Schalke 04 hat sich von Emile Mpenza getrennt. Wie der Fußball-Bundesligist am Freitag auf seiner Homepage weiter mitteilte, kehrt der belgische Nationalstürmer mit sofortiger Wirkung zu seinem früheren Verein Standard Lüttich zurück.

HB/dpa GELSENKIRCHEN. Ausschlaggebend sei ein klärendes Gespräch zwischen dem 25-jährigen Mpenza und der Club-Führung gewesen "Emile hat uns gegenüber erklärt, dass er nicht mehr auf Schalke spielen wolle. Solche Leute können wir nicht gebrauchen", berichtete Manager Rudi Assauer.

Über die finanziellen Modalitäten des Abgangs von Mpenza, der im Januar 2000 für die Vereins-Rekordablöse von 17 Millionen Mark gekommen war, machte Assauer keine Angaben. "Aber wir sind nicht unzufrieden." Ob diese Mittel dafür eingesetzt werden, vor Ende der Wechselfrist am Montag einen Ersatz zu verpflichten, ließ der Manager ebenfalls offen. Zuletzt hatten die Schalker sich intensiv um Fernando Morientes von Real Madrid bemüht. Während die Clubs bereits über einen Wechsel einig waren, zierte sich der spanische Nationalstürmer.

Mpenza hatte in 79 Spielen für die "Königsblauen" 28 Tore erzielt. Doch ungetrübt war die Zusammenarbeit lediglich in den ersten eineinhalb Jahren. In der Folgezeit stand der Belgier verletzungsbedingt über weite Strecken nicht zur Verfügung, musste sich dabei aber immer wieder den Vorwurf des unprofessionellen Verhaltens gefallen lassen. Auch am Freitag wiederholte Assauer: "Er hat unserer Auffassung nach nicht immer alles dafür getan, damit er von Verletzungen verschont bleibt oder sie anschließend schnell wieder auskuriert. Dazu war es schwierig, verlässlich mit ihm zu kommunizieren." In den Planungen des neuen Trainers Jupp Heynckes hatte Mpenza von Beginn an keine Rolle mehr gespielt.

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