Kommunale Spitzenverbände fordern:
"Längere Ladenöffnungszeiten nur für Innenstädte"

ddp KÖLN. Die kommunalen Spitzenverbände haben den Bundesrat aufgefordert, die längeren Ladenöffnungszeiten nur auf Geschäfte in den Innenstädten zu beschränken. So würden die Ortskerne angesichts großer Einkaufszentren auf der grünen Wiese vor "Verödung" bewahrt, teilten der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Länderkammer will am Freitag über die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten auf 22.00 Uhr debattieren.

Ein differenzierter Ladenschluss könne existenziellen Gefahren für Geschäfte in den Stadtzentren entgegenwirken, hieß es weiter. Außerdem würden Vorteile der Geschäftslagen auf der "grünen Wiese" − wie preiswerteres Bauland oder kostengünstigere Parkplätze − abgeschwächt. Die Beschränkung sei außerdem ein städtebauliches Signal.

Zur Stärkung der Innenstädte forderten die Verbände erneut mehr Fördermittel für den Städtebau. Die gegenwärtige Bundesförderung von 80 Mill. Mark für die alten und 520 Mill. Mark für die neuen Bundesländer werde der Bedeutung der Stadtzentren als soziale, gesellschaftliche und wirtschaftliche Stabilitätsfaktoren nicht gerecht, hieß es weiter.

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