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Kommuniqué der G20-Finanzminister erwähnt Dollarkurs nicht

Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer haben bei einem Treffen in Berlin unterschiedliche Maßnahmen der USA, Europas und Asiens gegen die globalen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen gefordert.

dpa-afx BERLIN. Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer haben bei einem Treffen in Berlin unterschiedliche Maßnahmen der USA, Europas und Asiens gegen die globalen Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen gefordert. Die Schwäche des Dollar im Vergleich zum Euro wird im Abschlusskommuniqué der G20-Finanzminister und Notenbankgouverneure vom Sonntag in Berlin aber nicht erwähnt, hieß es in Teilnehmerkreisen.

Die USA, Europa und Asien müssten ihren Beitrag leisten, um "abrupte Brüche zu vermeiden", heißt es in der Schlusserklärung zum Wirtschaftswachstum und zur Währungsstabilität. Die USA müssten ihren Haushalt mittelfristig sanieren, Europa und Japan müssten Strukturreformen vorantreiben. Die asiatischen Schwellenländer sollten ihre Wechselkurse flexibilisieren.

Kampf Gegen Missbrauch DER Steuersysteme

Die Minister erklärten unter dem Vorsitz des deutschen Finanzministers Hans Eichel (SPD) auch ihre Entschlossenheit, gemeinsam gegen unfaire Steuerpraktiken und den Missbrauch der Steuersysteme vorzugehen. Die Regierungen verpflichteten sich, die Standards der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Oecd) gegen schädlichen Steuerwettlauf einzuhalten. Die G20 begrüßen im Schlusskommuniqué nach dpa-Informationen, dass China in Kürze dem Anti-Geldwäschegremium Fatf (Financial Action Task Force in Money Laundering) beitreten könne.

Neben den sieben führenden Industriestaaten (G7) und der EU gehören auch Argentinien, Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Korea, Mexiko, Russland, Türkei, Saudi-Arabien und Südafrika an.

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