Kompensation für die Folgen der Terroranschläge
Lufthansa hofft noch immer auf volle Staatsbeihilfe

Die Deutsche Lufthansa AG, Köln/Frankfurt, hofft immer noch auf eine volle Kompensation durch die Bundesregierung für die Belastungen, die der Airline in Folge der Ereignisse des 11. September entstanden sind. Das betonte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Den im September entstandenen Schaden hat der Konzern mit 180 Mio Euro beziffert.

vwd FRANKFURT. Das Bundesverkehrsministerium hat unterdessen die Airline gebeten, den Schaden für die ersten vier Tage nach den Anschlägen zu benennen. Die Zahlen seien Ende letzter Woche eingegangen, sagte der Sprecher des Bundesverkehrsminsteriums Felix Stenschke vwd. Dabei solle es sich um rund 70 Mill. Euro handeln. Sie müßten nun noch "EU-kompatibel" gemacht werden, betonte Stenschke. Nach den Leitlinien der EU sei die volle Kompensation der entstanden Schäden bei Lufthansa im September nicht durchsetzbar, erklärte der Sprecher weiter.

Damit dürften sich die Aussichten für die Fluggesellschaft, doch noch die volle Summe von 180 Mill.Euro zu erhalten, weiter eintrüben. Endgültig entschieden hat die Bundesregierung noch nicht. Wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, sei noch offen, sagte der Sprecher. Der Prozess laufe.

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