Komplette Übernahme soll Anfang 2002 abgeschlossen sein
Santander Bank will Kölner AKB-Bank kaufen

Die spanische Bank Santander Central Hispano (BSCH) will nach Informationen von Handelsblatt.com die Kölner Kreditbank AKB kaufen. Der Kaufpreis für das Unternehmen der Firmengruppe Werhahn soll rund eine Milliarde Euro betragen.

KÖLN/MADRID. Ein Werhahn-Sprecher aus Neuss sagte dazu, die Unternehmensgruppe Werhahn habe sich immer dann von Objekten getrennt, wenn veränderte Marktstrukturen dies verlangt hätten. Den Verkauf der AKB-Bank wollte der Sprecher zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht bestätigen. Es gebe aber zwischen der AKB-Bank und der BSCH Verhandlungen, mit dem Ziel einen Kooperationsvertrag auszuarbeiten. Mit einem solch starken Partner wie der spanischen Großbank könnten die internationalen Potenziale der AKB-Bank schneller und weitreichender ausgebaut werden, hieße es aus Neuss.

Die AKB-Bank soll nach Informationen aus Kreisen mit der deutschen BSCH-Tochter CC-Bank zusammen geschlossen werden. Die komplette Übernahme durch die BSCH soll nach Inkrafttreten des neuen deutschen Streuergesetzes, Anfang des Jahres 2002 abgeschlossen sein und am Ende eines intensiven Kooperationsprozesses stehen, hieß es aus Kreisen. Eine Sprecherin der BSCH-Bank bezeichnete die Informationen über einen Aufkauf der AKB-Bank als "unbegründete Gerüchte". Aus spanischen Finanz-Kreisen hieß es aber, die BSCH und die AKB-Bank arbeiteten derzeit an einer Vereinbarung zur Zusammenarbeit.

Die spanische BSHC-Bank ging 1999 aus der Fusion von Banco Santander, Banco Hispano Americano und Banco Central hervor. Bereits 1993 hatte Santander die Bank Banesto übernommen. Im ersten Quartal 2001 steigerte BSCH den Nettogewinn um 38 Prozent auf 668 Millionen Euro. Die Bank gehört zu den größten Kreditinstituten in Europa.

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