Kompletter Jahresabschluß erst im Mai
Heidelberger Zement bekräftigt Gewinnerwartung für 2000

Der Baustoffkonzern Heidelberger Zement erwartet für das Geschäftsjahr 2000 nach vorläufigen Berechnungen einen Zuwachs bei Umsatz und Gewinn. Der Umsatz werde um rund fünf Prozent auf 6,7 Mrd. Euro steigen und auch der Konzerngewinn werde höher ausfallen, sagte ein Sprecher des Unternehmens der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag und bekräftigte damit im Herbst vorgelegte Prognosen.

Reuters HEIDELBERG. Der operative Cash-Flow sei um zehn Prozent gesteigert worden. Trotz höherer Aktienzahl werde das Ergebnis je Papier stabil bleiben. Ende Februar werde der Konzern seine Umsatzzahlen vorlegen. Den kompletten Jahresabschluß kündigte der Konzernsprecher für Mai an.

Nicht bestätigen wollte der Sprecher einen Bericht der "Financial Times Deutschland", die unter Berufung auf Konzernchef Hans Bauer gemeldet hatte, die Dresdner Bank erwäge Spekulationen zufolge, sich von ihrer 18-Prozent-Beteiligung an Heidelberger Zement trennen zu wollen. "Ausstiegspläne der Dresdner Bank sind mir nicht bekannt", sagte der Sprecher. Demgegenüber habe die Deutsche Bank, wie von der Zeitung berichtet, angekündigt, sich von ihrer Neun-Prozent-Beteiligung trennen zu wollen. Das Blatt hatte weiter berichtet, als Käufer kämen die Großaktionärsfamilien Schwenk und Merckle in Frage. An der Heidelberger Zement seien außer den Banken bisher die Familien Schwenk mit 22 % und Merckle mit 18 % beteiligt. 41 % der Aktien lägen im Streubesitz. Beide Familien sind oder waren mit eigenen Betrieben selbst im Baustoffgeschäft aktiv.

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