Komplizierte Erstattungsregeln
Rentenkasse zahlt Beiträge unter Umständen zurück

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt in bestimmten Ausnahmefällen geleistete Beiträge zurück. Allerdings erfolgt die Erstattung nicht automatisch, sondern nur auf Antrag.

ddp.vwd BERLIN. Ein Anrecht auf Rückerstattung kann beispielsweise für Beamte und vergleichbare nicht-versicherungspflichtig Beschäftigte oder für Versicherte bestehen, die zwar schon das Rentenalter erreicht haben, aber die zur Zahlung einer Altersrente notwendige Wartezeit (Beitrags- und Anrechnungszeiten) von fünf Jahren nicht vorweisen können.

Beschäftigte ohne Versicherungspflicht können aber nur dann eine Rückzahlung erhalten, wenn sie sich nicht freiwillig in der gesetzlichen Rentenkasse versichern können. Letzteres ist der Fall, wenn keine Aussicht darauf besteht, dass die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt werden kann. Wer also während des Studiums oder der Ausbildung Rentenbeiträge gezahlt hat und später auf Lebenszeit verbeamtet wurde, kann Anspruch auf Erstattung haben, sofern die Wartezeit nicht bereits erfüllt wurde. Für Beschäftigte nach dem 630-Mark-Gesetz oder Selbstständige gilt diese Regelung ausdrücklich nicht, da sie auch ohne Vorversicherung in der Vergangenheit freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Kasse werden könnten.

Detaillierte Auskünfte zu den komplizierten Erstattungsregelungen geben die zuständigen Rentenversicherer. Nähere Informationen finden sich auch in einer Broschüre der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) zum Thema, die im Internet unter der Adresse www.bfa.de/ger/ger_sonder.e/ger_e_sonder.html erhältlich ist.

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