Konferenz bislang einzigartig
Samaranch eröffnet Konferenz zu Sport und Neue Medien

dpa LAUSANNE. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Juan Antonio Samaranch, hat am Montag in Lausanne die erste IOC-Konferenz zum Thema Sport und Neue Medien eröffnet. Mit rund 700 Teilnehmern aus allen Bereichen des Sports und der New Economy ist diese Konferenz bislang einzigartig. Das IOC widmet sich damit ausführlich einem Thema, das bis zu den Olympischen Sommerspielen in Sydney nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat.

Auf der Eröffnungsveranstaltung am Sonntag im Olympischen Museum von Lausanne gab Samaranch zu, "Sydney haben wir verpasst, Sydney ist Geschichte". Die Konferenz stelle den Wendepunkt in der Beziehung zwischen den Neuen Medien und dem Sport dar. "Die Welt verändert sich, der Sport verändert sich, das Internet ist wichtig für die Zukunft des Sports", sagte Samaranch zum Auftakt der Konferenz.

In den kommenden zwei Tagen werden sich die Inhalteanbieter, Multimediaagenturen, Software-Firmen und Sportverbände über zukünftige Entwicklungen informieren und Erfahrungen austauschen. 48 Redner erläutern technische Möglichkeiten, referieren über die rechtliche Seite von Inhalten auf Websites und erklären Möglichkeiten der Interaktion zwischen Fans und Sportlern.

Das IOC hofft mit Hilfe dieser Konferenz zu einem guten Miteinander zwischen Sport und Neuen Medien beizutragen und ein besseres Verständnis für alle Beteiligten aufzubauen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Rechte-Vergabe bis 2003 für die Olympischen Winterspiele 2010 muss das IOC klären, welche Rolle die Neuen Medien in der Welt des Sports einnehmen sollen.

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