Konferenz in Seattle
Intel baut Spezialchips für Notebooks

Intel möchte mit neuem Notebook-Chip Marktanteile zurückgewinnen.

sgr DÜSSELDORF. Der US-amerikanische Chip-Hersteller Intel hat einen speziellen Prozessor für mobile Personalcomputer entwickelt. Paul Otellini, Präsident des Unternehmens, stellte den Prototyp des "Banias" getauften Chips Ende vergangener Woche während einer Entwicklerkonferenz in Seattle vor. Gleichzeitig präsentierte Otellini das "Odem"-Chipset, das für eine bessere Anbindung von Rechnern an ein lokales schnurloses Netzwerk ausgelegt ist (Wireless LAN, 802.11b). Dieses Set soll Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. "Odem ist das erste von Grund auf entwickelte Produkt für Notebooks aus dem Hause Intel. Banias basiert auf einer vollständig neu entwickelten Architektur", sagte Otellini.

Banias soll nach Angaben des Intel-Managers gegen die neuen Prozessoren von Advanced Micro Devices (AMD) und Transmeta konkurrieren, die Bewegung in den Markt für spezielle Notebook-Prozessoren gebracht hätten. Um Strom sparend zu arbeiten, werde Banias automatisch alle Komponenten eines Notebooks ausschalten, wenn sie nicht benötigt werden.

Auf der Entwicklerkonferenz zeigte Intel auch den "Madison", einen Chip der dritten Generation aus der 64-Bit-Intanium-Familie. Eine Demonstration war noch nicht möglich. Madison basiert auf dem Design des auf einer Bandbreite von 64 Bit arbeitenden "McKinley", soll aber mit 6 MB über einen deutlich größeren und schnelleren Cache- Speicher verfügen. Der Prozessor McKinley werde, so kündigte Otellini ferner an, Mitte des Jahres in Produktion gehen (180 Nanometer Strukturen) und über 220 Millionen Transistoren verfügen. Madison-Chips werden dann im 130-Nanometer-Verfahren hergestellt und über 500 Mill. Transistoren verfügen. Zudem zeigte Intel erstmals einen Pentium-4-Rechner, der mit 3 Gigahertz getaktet ist.

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