Konflikt im Irak sei nicht militärisch zu lösen
Fischer und Annan besorgt über derzeitige Krisenherde

dpa BERLIN. Bundesaußenminister Joschka Fischer und UN - Generalsekretär Kofi Annan haben sich besorgt über die Fortsetzung der Gewalt im Nahen Osten und die aktuelle Entwicklung auf dem Balkan geäußert. Bei einem Treffen in Frankfurt/Main stimmten sie darin überein, dass eine Lösung der Konflikte nur auf dem Verhandlungsweg erzielt werden müsse, teilte das Auswärtige Amt am Sonntag mit. Zum Konflikt um den Irak hätten beide die Meinung vertreten, dass dieser nicht militärisch zu lösen sei und sich für eine politische Initiative des UN-Sicherheitsrates ausgesprochen.

Bestürzt seien Annan und Fischer über die jüngsten Ereignisse in Afghanistan. Sie appellierten an die Machthaber in Kabul, der Zerstörung des kulturellen Erbes des Landes sofort Einhalt zu gebieten. Fischer habe die Einbringung eines Entwurfs für eine Resolution in die UN-Generalversammlung zu diesem Thema angekündigt, hieß es.

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