Kongressausschüsse einig
Hilfspaket für US-Airline-Industrie empfohlen

Die Bewilligungsausschüsse im Abgeordnetenhaus und Senat haben sich für ein staatliches Hilfspaket im Umfang von 3 Milliarden Dollar für die angeschlagenen US-Airlines ausgesprochen.

HB/dpa WASHINGTON. Die durch Konjunkturflaute und Krieg schwer angeschlagene amerikanische Luftfahrtindustrie soll ein staatliches Hilfspaket im Umfang von drei Mrd. Dollar erhalten. Dafür sprachen sich die Bewilligungsausschüsse im Abgeordnetenhaus und Senat aus. US-Präsident George W. Bush halte diese Summe aber für übertrieben, sagte sein Sprecher Ari Fleischer am Mittwoch in Washington.

Mit dem Geld soll den Airlines bei der Finanzierung der nach den Terroranschlägen verhängten umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen geholfen werden. Zudem verlangen die einflussreichen Ausschüsse Begrenzungen bei Gehältern und Prämien für das obere Management.

"Es gibt erhebliche Differenzen zwischen dem Kongress und der Regierung über Umfang und Art der Hilfe", räumte Transportminister Norman Mineta ein. Bush-Sprecher Fleischer verwies darauf, dass sich einige Bedingungen und Erwartungen geändert hätten. So sei der Preis von Flugzeugbenzin gesunken statt zu steigen, und die Passagierzahlen hätten sich nicht so stark wie befürchtet verringert.

Der Industrieverband Air Transport Association (IATA) rechnet mit einem Verlust der Fluggesellschaften von sieben Mrd. Dollar in diesem Jahr. Der Irak-Krieg könne die Unternehmen weitere vier Mrd. Dollar kosten.

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