Konjunktur-Indikator der EU-Kommission deutet nach oben
EU-Kommission: Stimmung in der Euro-Zone hellt sich auf

Die Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern in der Euro-Zone hat sich im Dezember besser als von Analysten erwartet entwickelt.

Reuters BRÜSSEL. Der im Auftrag der Europäischen Kommission ermittelte Konjunktur-Index für die zwölf Länder der Euro-Zone stieg zum ersten Mal seit dem letzten Quartal 2000 wieder an und erreichte einen Wert von 98,8 nach 98,6 Zählern im November. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit 98,6 Punkten gerechnet. Der Indikator könnte auf eine Trendumkehr hindeuten, teilte die Kommission am Dienstag mit. Der Index für die 15-EU-Länder verbesserte sich auf 98,8 Zähler von 98,7 Zählern.

Die EU-Kommission schrieb die Verbesserung der günstigen Entwicklung des Verbrauchervertrauens zu. Dagegen seien die anderen drei Komponenten des Stimmungsindikators - Industrie, Bauwirtschaft und Einzelhandel - stabil geblieben. In neun EU-Staaten nahm das Vertrauen zu, in Begien, Spanien und Irland sogar um mehr als 0,5 %punkte. Auch Dänemark, Griechenland, Frankreich, die Niederlande, Portugal und Schweden wiesen ein Plus auf.

Unterdessen zeigten sich bei den separat von der europäischen Statistikbehörde Eurostat ermittelten Einzelhandelsumsätzen eine unerwartete Schwäche. Nach Angaben von Eurostat fielen die Umsätze im Einzelhandel im Oktober 2001 in der Euro-Zone um 1,1 % gegenüber dem Vormonat. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Rückgang von 0,2 % gerechnet. Die Erzeugerpreise sanken im November 0,4 % unter den Stand des Vormonats. Hier hatten Analysten einen Rückgang von 0,3 % vorausgesagt.

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